Wer die folgenden Tipps beherzigt, erhält sich sicherlich langfristig die Freude am Nasenschmuck, Piercingschmuck, und Piercing:
1. Auf hygienische Verhältnisse achten. Es sollten immer Einwegnadeln zum Einsatz kommen und der Piercing-Schmuck muss steril sein. Eine einfache Sterilisation mit Alkohol reicht für die Abtötung von Keimen nicht aus. Ebenso gehört die Desinfektion der jeweiligen Körperstelle zum professionellen Vorgang dazu, mit anschließender antibiotischer Behandlung des Piercings.
2. Nicht alle Metalle eignen sich für diesen Schmuck. Als geeignetes Material für Piercings gelten Titan, Platin, Gelb- und Weißgold sowie medizinischer Edelstahl.
3. Der Kunde sollte mindestens im Jugendalter und ausgewachsen sein. Bei Jüngeren können schwere gesundheitliche Folgen eintreten.
4. Nachsorge des Piercings trägt zu einem reibungslosen Heilungsprozess bei. Jeden Tag müssen Piercing und entsprechendes Körperteil ca. zweimal behandelt werden. Die antiseptische Reinigung des Piercings gehört ebenso wie die vorsichtige Versorgung der Piercing-Wunde mit einer desinfizierenden Lösung in den täglichen Pflegeplan. Beim Schminken muss darauf geachtet werden, dass kein Make-up oder Puder in die Wunde gelangt.
5. Abheilungsprozesse können 4 bis 8 Wochen, aber auch ein halbes Jahr dauern. Treten in diesem Zeitraum ungewöhnlich starke Schmerzen, Blutungen oder Schwellungen auf, ist der Piercing-Schmuck sofort zu entfernen. Bis zu 2 Wochen nach dem Eingriff ist auf Besuche von Hallenbädern, Solarien und Saunen sowie die Verwendung von Salben und fetthaltigen Cremes zu verzichten.
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