Augenbrauenpiercing
Das Augenbrauenpiercing wird am äußeren Rand der Augenbraue,
(oberhalb Auge) gesetzt. Es ist eines der Piercings, welches am wenigsten
schmerzvoll empfunden wird. Die Abheilzeit beträgt 3-4 Wochen. Augenbrauenpiercings
werden meist dezent und dem persönlichem Stil entsprechend gewählt . Um den
Abheilungsprozess nicht zu behindern ist vor allem darauf zu achten das keine
Schminke, Haargel oder Haarspray in den Stichkanal kommt, sonst kann es zu einer
Entzündung kommen. Da das Augenbrauenpiercing mitten im Gesicht ist, zieht man
damit alle Blicke auf sich. Je nach Geschmack kann man das Piercing beliebig
wechseln. Man verwendet entweder Circular Barbell Piercing Ringe, Piercings mit
Bananemform, Spikes, Stacheln usw.. Gestochen wird das Piercing mit einer
Nadel, die Stelle wird mit Eis oder Desinfizierspray behandelt und dann
durchstoßen.
Eines der häufigsten Piercings.
-Dieses Piercing ist harmlos, der Stich relativ schmerzfrei.
-Seltenes Problem: Das Herauswachsen des Piercings.
Ansonsten gibt´s bei richtiger Pflege kaum Probleme.
Piercing-Germany.de empfiehlt:
Stärke 1,2 mm
-Bananen 8 bis 12 mm Länge und Kugeln.
-Piercing-Ringe (Ball Closure Rings) 8 bis 12 mm
Innendurchmesser.
-Bananen mit einer oder zwei Spitzen... usw.
-Für´s Erstpiercing Titanium verwenden !
Pflege des Augenbrauen-Piercings:
Keine "scharfen" Seifen, Duschgels, Deodorants
oder Kosmetika etc. verwenden.
Kamillosan Tropfen haben sich oft bewährt.
Keine Wannenbäder, Solarium, Chlorwasser
Salz, bzw. Meerwasser ist meist problemlos
Wenn das Piercing trotzdem nicht abheilt und herauswächst es
rechtzeitig abnehmen um Narbenbildung zu vermeiden.
An Wundrändern bilden sich Krusten aus Lymphflüssigkeit und
Blut. Reinigung mit Sagrotan
Med aus der Apotheke oder Teebaumöl.
Das Augenbrauenpiercing ist trotz verheerender
Pressemitteilungen in der Boulevardpresse ein Piercing, das sich mehr und mehr
durchsetzt, da es zu denen gehört, die schnell und ohne Komplikationen
abheilen. Ohnehin stellen wir in dieser Reihe nur Piercings vor, die bei
korrekter und professioneller Ausführung keinerlei Gefahr für Leib und Leben
darstellen, nicht zu Behinderungen oder Beeinträchtigungen im Alltag führen und
in der Regel problemlos verheilen. Die Abheilzeit beim Augenbrauenpiercing ist
mit durchschnittlich vier Wochen relativ kurz. Das Schmerzempfinden beim Stich
ist eher auf der unteren Skala anzusiedeln, wobei es grundsätzlich natürlich
schwierig ist, allgemeingültige Aussagen zum Schmerzempfinden zu machen - jeder
empfindet eben anders, Ein Augenbrauenpiercing kann unter Umständen, genauso
wie ein Bauchnabel- oder Brustwarzenpiercing, nach einiger Zeit vom Körper
abgestoßen werden bzw. herauswachsen. Dieser Vorgang ist nicht schmerzhaft,
endet jedoch leider damit, daß beim Erreichen einer gewissen Kürze des
Stichkanals der Schmuck wegen Verletzungsgefahr herausgenommen werden muß.
Eventuell können nach dem Herauswachsen kleine Narben zurückbleiben, die oft
jedoch von den Augenbrauen überdeckt werden. Bezüglich der Plazierung des
Schmuckes sollte das Piercing nicht weiter außen als dem Punkt oberhalb des
Augenwinkels gestochen werden. Nach innen, in Richtung Nasenwurzel, erhöht sich
die Spannung der Haut, wodurch auch die Wahrscheinlichkeit des Herauswachsens ansteigt.
Worauf jeder Kunde vor dem Piercing hingewiesen werden sollte, ist, daß es in
seltenen Fällen durch Verletzung eines Gefäßes zu einer Blutung kommen kann,
die aber problemlos durch Kompressen innerhalb von ein, zwei Minuten wieder
gestillt werden kann. Es ist auch möglich, daß es durch eine Blutung nach innen
zu einem dicken »Blauen Auge« kommen kann. Dieser Fall ist jedoch äußerst
selten, die Wahrscheinlichkeit ist kaum noch in Prozentpunkten auszudrücken. In
der Regel blutet dieser Stich aber überhaupt nicht. Innerhalb der Abheilzeit
kann es zu Verletzungen kommen, die man sich z.B. im Schlaf zuzieht. Diese
können Entzündungen hervorrufen, die bei sachgerechter Behandlung aber nach 1-3
Tagen wieder abklingen. Verschleppt werden darf eine Entzündung bei Piercings
natürlich auf gar keinen Fall. Es können sowohl Ringe als auch Stäbe eingesetzt
werden, wobei bis zur kompletten Stabilisierung des Stichkanals zu möglichst
leichten Materialien wie z.B. Titan zu raten ist. Gewarnt werden muß auch hier
vor Billigschmuck, in dem teilweise hohe Mengen an Nickel, Cadmium, Blei u.a.
enthalten sind. Bei der korrekten Plazierung von zugelassenem Schmuck sind
dagegen keinerlei Vergiftungen oder andersweitige Komplikationen möglich, wie
sie leider immer wieder durch die Presse geistern. Eine weitere Meldung, die
oft aus der Horrorkiste gekramt wird, ist die Verletzung des Sehnervs oder die
Gesichtslähmung. Eine Verletzung des Sehnervs ist völlig ausgeschlossen, von
Verletzungen des Lidhebermuskels, die dazu führten, daß das Auge nicht mehr
geöffnet werden konnte, wurde von Amateur-piercings berichtet, bei denen das
Augenlid und nicht die Augenbraue durchstochen wurde. Solch ein schwachsinniges
Piercing wird jedoch von keinem professionellen Piercer durchgeführt werden,
zumal es auch unweigerlich den Augapfel schädigen würde. Es sei nochmals darauf
hingewiesen, daß die hier genannten Daten und Angaben bezüglich Abheilzeit,
Schmerzempfindung oder auch Komplikationen auf Erfahrungswerten beruhen und als
Durchschnittswerte zu verstehen sind, die nicht notwendigerweise auf jede
Person zutreffen.
Augenbrauenpiercing
Vier Piercings in einer Reihe
Beim Augenbrauenpiercing handelt es sich um ein Piercing bei
dem ein Curved Barbell oder ein Ball Closure Ring meist vertikal durch die
Augenbraue gestochen wird.
Das Augenbrauenpiercing ist ein sogenanntes
Oberflächenpiercing, da sich der Einstich- und Austrittskanal auf einer Ebene
befinden. Aufgrund der Stichführung, knapp unter der Haut, ist der Stichkanal
von sehr wenig Gewebe umgeben. Dies kann - insbesondere durch mechanische
Reizung - zu einem schnellen Herauswachsen des Piercingschmucks führen. Vor dem
endgültigen Herausfallen des Schmucks sollte dieser entfernt werden, um der
Narbenbildung entgegen zu wirken. Das Piercen der Augenbraue wird meist am
äußeren Drittel der Braue vorgenommen und kann sowohl vertikal, als auch
horizontal erfolgen, wobei erstgenanntes Verfahren favorisiert wird.
seitlich gepiercte Augenbraue
Das Piercen der inneren Zwei-Drittel der Augenbrauen birgt
eine große Gefahr Gesichtsnerven zu verletzen, was schlimmstenfalls zu einer
dauerhaften Gesichtlähmung führen kann. Unter Umständen können Ausläufer des
Trigeminusnervs getroffen werden. Augenbrauenpiercings heilen relativ schnell
ab, meist innerhalb von zwei Wochen. Zu beachten ist bei diesem Piercing,
aufgrund der Lokalität mehr als bei anderen Piercingarten, dass während der
Abheilphase keine Schminke, Haarspray, Reinigungsmilch und dergleichen an den
Stichkanal gelangt.
Das Augenbrauenpiercing kam erstmals in den 80er Jahren auf
und gewinnt seitdem zunehmend an Beliebtheit. Es ist eines der wenigen
Piercings die neben rein ästhetischem Dasein keinerlei weitere symbolische oder
sexuelle Bedeutung bzw. kulturelle Herkunft haben.