Prince's Wand

 

 

Ein Policeman's Nightstick

Ein Prince's Wand (engl.: Zauberstab des Prinzen) oder Diabolo ist ein seltener Piercingschmuck für den Penis. Es handelt sich dabei um eine Röhre, meist aus Edelstahl, die in die Harnröhre eingesetzt wird und mit einem Prinz Albert-Piercing oder Ampallang fixiert wird. Ein Prince's Wand kann die sexuelle Lust sehr steigern.

Es gibt drei Arten des Prince's Wand:

                Die gewöhnlichste ist der Policeman's Nightstick, der wie oben beschrieben eingesetzt wird.

Er hat seinen Namen auf Grund der ähnlichen Form eines Polizeischlagstocks.

                Ein Ringed Wand hat einen oder mehrere Außenringe, die durch das untere Ende des Prinz Albert hindurch und einmal um den Penis herum verlaufen.

                Bei einem Pinless Wand ist kein Piercing erforderlich um getragen werden zu können.

Die Anfertigung eines Prince's Wand ist in der Regel sehr teuer, da es sich meist um eine Einzelanfertigung handelt, die genau an die entsprechende Penisgröße angepasst wird.

Kategorien: Penis | Piercingschmuck

Septum Keeper

 

 

verschiedene Septum Keeper

Ein Septum Keeper (auch Septum Retainer) ist ein Piercingschmuck der in den Stichkanal eines Septumpiercings (Piercing durch die Nasenscheidewand) eingesetzt wird ohne aber sichtbar zu sein. Zweck des Septum Keepers ist es, das Zuwachsen des Stichkanals zu verhindern, ohne auffälligen Schmuck tragen zu müssen.

Er ist meist aus Edelstahl gefertigt. Mittlerweile jedoch auch oft aus matt-schwarz gefärbtem Niob erhältlich um das Piercing noch besser tarnen zu können. Für Stichkanäle mit einem Durchmesser bis zu 3,2 Millimetern besteht er aus einem u-förmigen Stift dessen beide Enden in die Nase eingeklappt werden können und somit jeweils an der Nasenscheidewand anliegen. Bei gedehnten Piercings hat er üblicherweise die Form eines geraden Stiftes mit etwa 1-2 cm Länge mit einer Platte in einem etwas größeren Durchmesser an einem Ende und einem Gummiring zum Verschluss auf der anderen Seite. Dieser wird wegen seiner optischen Ähnlichkeit mit einer Pistolenpatrone auch Bullet genannt

Kategorie: Piercingschmuck

Elaine Davidson

 

 

Elaine Davidson

Elaine Davidson (* in Brasilien) gilt laut Guinness-Buch der Rekorde als meist gepiercte Frau der Welt.

Ihr erstes Piercing bekam sie im Januar 1997 gestochen und hatte am 13. Oktober 2004 bereits über 2.500 Piercings an ihrem Körper getragen. Zuletzt zählte sie alleine im Gesicht 192 Piercings und 500 im Genitalbereich. Das Gesamtgewicht ihrer Piercings wird auf drei Kilogramm geschätzt.

Davidson lebt in Edinburgh und betreibt dort den Tropical Rainbow Paradise Shop, in dem sie als Wahrsagerin arbeitet und Zöpfe flechtet. Im Judo machte sie den schwarzen Gürtel.

Handweb

 

 

Handweb zwischen Daumen und Zeigefinger

 

 

Handweb zwischen Zeige- und Mittelfinger

Als Handweb wird ein Piercing an der Hand bezeichnet. Es handelt sich dabei um ein Oberflächenpiercing, das in die Hautfalte zwischen zwei Fingern gezogen wird, meist zwischen Daumen und Zeigefinger.

Bei Oberflächenpiercings ist immer die Gefahr des Herauswachsens gegeben; dies gilt besonders für das Handweb. Da es an der Hand ständigen Bewegungen und anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt ist, wird es in fast allen Fällen herauswachsen. Da es im Alltag eher stört und die Verletzungsgefahr (z. B. durch Hängenbleiben im Haushalt) relativ hoch ist, wird im Allgemeinen von diesem Piercing abgeraten und seine Verbreitung ist eher gering.

Kategorie: Piercing

KarnavedhaKarnavedha (sanskrit: कर्णवेध, karavedha) ist ein Samskara-Ritual aus dem Hinduismus. Dabei werden im Rahmen einer Zeremonie dem Kind, meist zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr, Ohrlöcher gestochen und goldene Ohrringe eingesetzt, die nach hinduistischem Glauben das Kind vor Krankheiten schützen.[1]

Kategorien: Ritus | Feste und Brauchtum (Hinduismus) | Piercing

Korsett-Piercing

 

 

Korsett-Piercing

Ein Korsett-Piercing besteht aus zwei Reihen von Piercings, die meist senkrecht und symmetrisch am Rücken entlang verlaufen und mit Bändern korsettähnlich miteinander verschnürt werden können. Andere Positionierungen sind jedoch ebenfalls üblich. Eingesetzt werden dabei gewöhnlich Ball Closure Ringe die ähnlich einem D-Ring zum Einfädeln der Bänder dienen.

Da es sich um Oberflächenpiercings handelt, wird ein Korsett-Piercing meist nur temporär innerhalb einer Körperkunst-Vorstellung oder für ein Fotoshooting gestochen und nach wenigen Stunden wieder herausgenommen. Auch in BDSM-Kreisen wird es gelegentlich praktiziert. Werden die Piercings frühzeitig wieder herausgenommen, handelt es sich um offene Wunden, die dem Risiko von Infektionen ausgesetzt sind. Die Narbenbildung bleibt jedoch in der Regel minimal.

Geschichte und Kultur

Auch wenn Korsetts schon lange existieren, ist das Korsett-Piercing eine Neuerscheinung, die sich mit der Entwicklung der Piercingindustrie in den späten 1990er Jahren etablierte. Wie auch beim richtigen Korsett wird es meist von Frauen getragen und mit Erotik und Ästhetik in Verbindung gebracht, insbesondere in der Fetisch-Szene.

                Beschreibung mit Fotos (englisch)

Kategorie: Piercing