Labret-Piercing

Das Labret Piercing ist sehr Variantenreich, da es unterhalb oder sogar seitlich des Mundes gestochen werden kann. Meistens wird es mittig unterhalb des Mundes gestochen. Für das Labret- Piercing gibt es speziellen Schmuck, die eine Seite des Schmuckstückes besitzt eine abschraubbare Kugel oder Spikes und die andere Seite ist glatt. Die glatte Seite befindet sich genau da wo die Zähne sind. Diese Platte soll verhindern, dass der Zahnschmelz und das Zahnfleisch geschädigt werden. Das Material aus dem ein Labret- Piercing besteht ist meist Titan oder Chirurgenstahl, aber auch PTFE wird verwendet. Die Abheilzeit beträgt etwa 4-6 Wochen.

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Labret-Piercing

 

 

Labret-Piercing

 

 

Stechen eines Labret-Piercings

Ein Labret-Piercing (vom Lateinischen labrum, Lippe) ist ein Piercing im Bereich der Lippen. Geeignet für den Einsatz sind neben einem speziellen Labret-Stecker auch ein Ball Closure Ring oder ein Curved Barbell. Die Abheilung des Piercings beträgt etwa 4 bis 8 Wochen.

Aus zahnmedizinischer Sicht ist vom Labret-piercing nicht abzuraten, da es nur äußerst selten zu Komplikationen kommt.

 

 

Venom-Piercing

Bei einem vertikalen Labret-Piercing (auch Eskimo) beginnt der Stichkanal unterhalb der Lippe und tritt auf der Lippe im Lippenrot wieder heraus. Bei dieser Variante des Lippenpiercings ist aber die Gefahr des kontinuierlichen Einreißens des Lippenrots zu beachten. Dabei sollte ein Curved Barbell eingesetzt werden anstatt eines Labret-Steckers. Bei dieser Variante kann der Zahnapparat nicht geschädigt werden, da der Schmuck nicht mit Zahnfleisch und Zähnen in Kontakt kommt. Mehrere symmetrisch angeordnete Piercings in der Lippe oder der Zunge werden als Venom-Piercings bezeichnet.

Weitere Varianten des Labret-Piercings sind das Madonna-Piercing und das Medusa-Piercing.